Das Buch erzählt die turbulente Geschichte des Echolot-Erfinders Alexander Behm (1880-1952) und seiner Ehefrau Johanna (1880-1956). Anlass für die Erfindung war der Untergang der „Titanic“, der sich 2012 zum hundertsten Mal jährte. Behm lebte in Norddeutschland, vor allem in Parchim, Kiel und Tarp (Kreis Schleswig-Flensburg). Die gesellschaftlichen Umbrüche zwischen Kaiserreich und Gründung der Bundesrepublik Deutschland prägten seine Zeit. Bahnbrechende Entwicklungen in der Unterwasserakustik hat er mitgestaltet.

Wie wurde Behm erfolgreicher Erfinder, Angler und Jäger? Wie kam er zu seinen über 100 Patenten? Zu diesen gehörten auch künstliche Angelköder wie die "trockene Behmfliege". Sie ist wahrscheinlich weltweit der einzige Köder, der seit über 100 Jahren nachgebaut wird und den Namen seines deutschen Erfinders trägt. Wie hat Behm zwei Weltkriege, Matrosenaufstand, Weimarer Republik, Weltwirtschaftskrisen und Hitlerregime erlebt? Welche Rolle spielte Johanna, seine Ehefrau, die bis zu ihrem Tod 1956 in der "Fischerhütte" in Tarp Kreis Schleswig-Flensburg gelebt hat? Der Autor, Jahrgang 1948, wurde im Nachbarhaus geboren. Somit konnte er Johanna noch kennenlernen und Zeitzeugen aus seiner Familie und der Bekanntschaft befragen. Auf der Basis ihrer Berichte und von Archivmaterialien gibt die Biografie Antworten. Sie führen in eine Welt der Akustik, in der das Echolot zwischen Bombenlärm und Musikklängen zum Symbol für die Suche nach Orientierung und Frieden wird. 

"Echozeiten" erschien erstmals am 11. November 2012. An diesem Tag wäre Behm 132 Jahre alt geworden. Seitdem hat es Vorträge, Diskussionen, Rezensionen und zahlreiche Hinweise und Anregungen zum Buch und zu diesem "virtuellen Archiv" gegeben. Auf dieser Grundlage wurde das Buch aktualisiert, inhaltlich und stilistisch überarbeitet und um zahlreiche Abbildungen ergänzt. Die Neuauflage ist 2018 im BoD-Verlag Norderstedt erschienen.  

 

 

Der Autor wurde 1948 in Tarp Kreis Schleswig-Flensburg - im Nachbarhaus der Behm-Fischerhütte - geboren. An Johanna Behm (1880 - 1956) erinnert er sich gut. Als sie starb war er acht Jahre alt. Der Autor studierte Betriebs- und Volkswirtschaftslehre in Berlin und arbeitete in verschiedenen Funktionen beim  Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung, beim Bundesministerium für Gesundheit und bei einem Spitzenverband in der gesetzlichen Krankenversicherung in Bonn. Seine bisherigen Veröffentlichungen konzentrierten sich auf fachliche und politische Themen der Arbeitsmarkt-, Finanz- und Sozialpolitik. Der Autor lebt heute in Berlin-Pankow.

 

 

Echozeiten ist 2018 in einer aktualisierten, überarbeiteten und illustrierten Neuauflage unter der ISBN 9783752805826 (Printausgabe 12,99 Euro) und unter ISBN 9783752807677 (E-Book 7,49 Euro) im BoD-Verlag Norderstedt erschienen.  Das Buch ist im Buchhandel vor Ort und über alle einschlägigen Buchportale erhältlich.

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Rezensionen, Pressestimmen zur Erstauflage

Deutsche Seeschifffahrt Januar 2013:

"Aus Archivmaterialien und Zeitzeugenaussagen Behms wird der steinige und turbulente Weg von der Bestimmung der Wassertiefe durch Schallwellen 1912 bis zum erfolgreichen Echolotfabrikanten erzählt, der in der Akustik die Orientierung suchte und fand." (S. 61)

SCHIFF Classic 1/2013:

"...Die Verbindung von fiktiven Lebenssituationen mit den tatsächlichen historischen Ereignissen ist spannend unf flüssig geschrieben. Aber vor allem ist zu loben, dass dem Erfinder des Echolotes nun überhaupt ein kleines, aber verdientes Denkmal gesetzt worden ist." (E. Kliem S. 63)

HYDROGRAPHISCHE NACHRICHTEN Juni 2013:

"...Angesichts all dieser Tatsachen ist es wahrlich kaum zu glauben, dass bis vor Kurzem nicht eine einzige Biographie über den Erfinder Alexander Behm vorgelegen hat. Werner Schneider gebührt das Verdienst, diesen Missstand bereinigt zu haben. Ende 2012 legte er das erste Buch vor, in dem Alexander Behms Leben ausführlich behandelt wird...." (Lars Schiller S. 48)         "....Aber alle, die vom Fach sind, sollten es lesen. Sie erwartet kein Kunstwerk, aber ein faktenreiches Buch, das ihnen die Zeit vor hundert Jahren näherbringt und das erstmals ein Licht auf den Erfinder des für unseren Beruf so maßgeblichen und maßgebenden Echolots wirft." (Lars Schiller S. 50)

TRANS-OCEAN Oktober 2013:

"... Ein Buch, das dem Leser einen tiefen Einblick in das Leben des fast vergessenen Forschers gibt..." (Kirsten Panzer-Gunkel S. 35)

HYDROGRAPHISCHE NACHRICHTEN Oktober 2013:

"...Sie merken schon, in dieser Ausgabe kommen unterschiedlichste Stimmen zu Wort. Endlich hat auch die Hydrographie ihren kleinen 'Historikerstreit'..." (Lars Schiller S. 3 zur in dieser Ausgabe kontrovers geführten Diskussion, ob Behm weltweit der "erste" unter den Echolot-Erfindern war).

 

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(Stand: 22.11.2018)